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Postexpositionsprophylaxe (PEP)

Wenn Sie mit Blut, Samenflüssigkeit oder Vaginalsekret einer HIV-infizierten Person in Kontakt gekommen sind, d.h. das HIV-haltige Material direkt in ihren Körper gelangt ist, sollte eine so genannte Postexpositionsprophylaxe (PEP) in Erwägung gezogen werden.

Dafür sollten Sie sich schnellstmöglich an einen auf die Therapie von HIV spezialisierten Arzt wenden. Dieser kann am besten entscheiden, ob eine PEP sinnvoll ist oder unterbleiben kann. In der Regel werden im Rahmen einer PEP drei verschiedene HIV-Medikamenten eingesetzt, die über einen Zeitraum von vier Wochen eingenommen werden müssen.

Wichtig ist, dass eine PEP nach Möglichkeit innerhalb von 24 Stunden nach dem Risikokontakt begonnen werden soll, um eine Infektion zu verhindern.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

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In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.