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Kombinationstherapie

Ein Problem der HIV-Therapie ist die Bildung von Resistenzen gegen die HIV-Medikamente. Um dem entgegenzuwirken, werden in der HIV-Therapie mehrere Medikamente miteinander kombiniert. Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass der Körper ein Virus bildet, das gleichzeitig gegen drei verschiedene Medikamente resistent ist.

Bei der klassischen ART-Therapie (antiretrovirale Therapie) werden in der Regel drei Wirkstoffe miteinander kombiniert. Dies sind jeweils zwei Nukleosidanaloga bzw. Nukleotidanaloga, die meist als Fixkombination verordnet werden. Zurzeit werden bevorzugt Tenofovir (TDF) + Emtricitabin (FTC) oder Abacavir (ABC) + Lamivudin (3TC) eingesetzt. Alternativ kann auch Zidovudin (AZT) + Lamivudin (3TC) kombiniert werden. Als dritter Kombinationspartner kann entweder ein NNRTI, ein Protease-Inhibitor oder ein Integrase-Inhibitor gegeben werden. Welche Kombination die beste ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Vielmehr sollten verschiedene Faktoren bei der Wahl der Therapie berücksichtigt werden. Dazu gehören bereits bestehende andere Erkrankungen, weitere einzunehmende Medikamente und die Lebenssituation des Patienten.

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