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Rheumatoide Arthritis und Ernährung

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung stärken Sie Ihre gesamte Gesundheit. Welche Lebensmittel wir speziell für Rheumapatienten empfehlen und was außerdem bei Rheuma für Ihre Ernährung wichtig ist, erfahren Sie hier.

Was heißt eigentlich „gesunde Ernährung“?

Die sogenannte Lebensmittelpyramide gibt Ihnen anschauliche Auskunft über eine gesunde Ernährung. Mit ihrer Hilfe können sie Ihren Ernährungsplan für eine allgemein gesunde Lebensweise erstellen.

Lebensmittelpyramide

Konkret heißt das: Wenig Fette und nur eine geringe Menge an Zucker, außerdem eine angemessene Menge an Milchprodukten sowie Fleisch, Geflügel und Fisch. Viel frisches Obst und Gemüse sollten ebenfalls auf Ihrem Speiseplan stehen. Den größten Anteil machen kohlehydratreiche Lebensmittel wie Brot, Reis und Nudeln aus.

Genug Kalorien, Eiweiß und Kalzium liefern Rheumapatienten viele Nährstoffe

Bei vielen Menschen mit Rheuma hat eine betont pflanzliche Ernährung eine positive Wirkung auf die Beschwerden.1 Das mag daran liegen, dass mit tierischen Lebensmitteln viel Arachnidonsäure aufgenommen wird. Aus Arachnidonsäure wiederum werden entzündungsfreundliche Botenstoffe gebildet, die wichtig für die Immunreaktion sind.

Es werden nicht mehr als zwei Fleischmahlzeiten pro Woche empfohlen.

Das gleiche gilt für Lebensmittel, die reich an Fischölen beziehungsweise Omega-3-Fettsäuren sind.

Mit Ausnahmen einiger Ölsorten gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass bestimmte Nahrungsmittel oder Nährstoffe bei den meisten Menschen mit rheumatoider Arthritis hilfreich oder schädlich sind. Insgesamt ist eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung wichtig. Wegen eines erhöhten Osteoporose Risikos bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis, ist eine Ausreichende Zufuhr von Calcium, Vitamin D und anderen Vitaminen und Spurenelementen besonders wichtig.

Abwechslung für Ihren Speiseplan

Die Ernährung bei Rheuma sollten Sie abwechslungsreich gestalten. Diäten, die eine Gruppe an Nahrungsmitteln völlig ausschließen, sind auf längere Sicht nicht gesundheitsfördernd - unabhängig davon, ob Sie abnehmen oder dadurch ihr Gewicht halten wollen. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Wenn Ihr Arzt Ihnen geraten hat, aufgrund einer Allergie oder einer anderen Erkrankung auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, gilt diese Regel nicht.

Alkohol und Medikamente sind keine guten Partner

Manche Menschen müssen sich wegen der Medikamente, die sie gegen ihre rheumatoide Arthritis nehmen, bei alkoholischen Getränken zurückhalten. Falls Sie Methotrexat einnehmen, müssen Sie Alkohol unter Umständen ganz meiden. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem Arzt.

Übergewicht erhöht das Risiko für rheumatoide Arthritis

Wenn Sie an Rheuma leiden, sollten Sie auf ihr Gewicht achten, damit Sie den betroffenen Gelenken keine zusätzliche Last zumuten. Übergewicht birgt immer ein Gesundheitsrisiko, nicht nur für rheumatoide Arthritis, sondern zum Beispiel auch für Herzerkrankungen. Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf die gesamte Gesundheit aus und bringt Sie fitter durch den Tag.


1https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/rheumadiaet/
http://dgrh.de/fileadmin/media/Die_DGRH/Presse/Pressemeldungen/Home_DGRh_Ernaehrung_Adam_F.pdf

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