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Vergabe des Suchtmittels

Zu Beginn der Therapie muss die passende Dosis des Suchtmedikaments gefunden werden. In dieser Zeit und auch darüber hinaus muss der Opioidabhängige täglich in die Praxis kommen. Unter Aufsicht des Arztes oder einer vom Arzt mit der Vergabe betrauten Person, meist der Medizinischen Fachangestellten, wird dann das Suchtmedikament eingenommen. Diese Form der Vergabe wird Sichtbezug genannt.

Die Vergabe des Suchtmittels geschieht meist in einem separaten Raum, der für andere Patienten nicht einsehbar ist. Suchtpatienten haben das gleiche Recht auf Diskretion wie alle anderen Patienten auch. Bei vielen niedergelassenen Ärzten gibt es für Opioidabhängige gemeinsame Praxiszeiten mit den anderen Patienten. In anderen Praxen gibt es spezielle Vergabezeiten.

Das Suchtmedikament kann auch durch die Apotheke im Sichtbezug vergeben werden. So wird eine flexible und wohnortnahe Versorgung des Suchtpatienten mit seinem Medikament gewährleistet.

Die Dauer dieser Phase liegt im Ermessen des Arztes.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.