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Medikamentös unterstützte Suchttherapie

Bei der medikamentös unterstützten Suchttherapie, auch Drogensubstitution genannt, wird ein Medikament eingenommen, dessen Wirkung der des Heroins ähnlich ist. Dies sind in der Regel Medikamente mit dem Wirkstoff Methadon, Levomethadon oder Buprenorphin. Die medikamentös unterstützte Suchttherapie ist in Deutschland mittlerweile eine anerkannte und gut untersuchte Behandlungsform Opioidabhängiger.

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der medikamentös behandelten Opioidabhängigen von 46.000 im Jahre 2002 auf 77.300 im Jahre 2013 erhöht. Bezogen auf die geschätzte Zahl von 200.000 Opiatabhängigen in Deutschland ist damit eine Behandlungsquote von etwa 40 Prozent erreicht.

Anzahl gemeldeter Patienten in medikamentös unterstützter Suchttherapie in Deutschland

Quelle: BfArM: Bericht zum Substitutionsregister, Januar 2014

Bericht mit Zahlen für 2013 unter:
http://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/SubstitReg/Subst_Bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=6

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