Hexal
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Unsere Rolle

Doch nicht nur die Produktion erstklassiger patentfreier Medikamente ist Hexal wichtig. Neben einer optimalen medikamentösen Patientenversorgung ist dem Unternehmen auch die Beratung und begleitende Fürsorge der Patienten in allen Lebensbereichen ein besonderes Anliegen. Dies geschieht beispielsweise durch eigene Patientenveranstaltungen und spezielles Informationsmaterial. Zusätzlich pflegt Hexal den engen Kontakt zu Ärzten und Apothekern, die in der Suchttherapie tätig sind. Hexal ist auf den wichtigen nationalen Kongressen vertreten und unterstützt regionale Fortbildungsveranstaltungen. Durch die Diskussion und Kooperation mit Fachleuten wird der enge Informationsaustausch zwischen Forschung und klinischer Arbeit sichergestellt. Dies ist eine wichtige Grundlage, etablierte Therapiemöglichkeiten zum Wohle des Patienten weiterzuentwickeln. Der Informationsdienst „subLetter“ des IWW-Instituts, Nordkirchen, wird von Hexal aktiv unterstützt. Der „subLetter“ informiert Ärzte und Apotheker sechs Mal im Jahr über alle wichtigen Entwicklungen und Neuerungen auf dem Gebiet der medikamentös unterstützten Suchttherapie von Opioidabhängigen.

Kostenaspekt

Auch in Deutschland ist die medikamentös unterstützte Suchttherapie teuer. Die Gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2013 fast 34 Millionen Euro für die medikamentöse Therapie von Opioidabhängigen ausgegeben (Annahme: GKV-Zahlen nach IMS Health, Pharmascope, MAT1 Dez1, Sell-In Daten analog zu Sell-Out). Patentfreie Arzneimittel können diese Kosten senken. Zum einen entfallen bei patentfreien Arzneimitteln die hohen Forschungskosten, zum anderen fällt mit der Einführung patentfreier Arzneimittel das Wettbewerbsmonopol des Erstanbieters. Daher spielen gerade auch vor dem Hintergrund ständig steigender Kosten im Gesundheitssystem hochwertige patentfreie Arzneimittel eine wichtige Rolle. Mit patentfreien Arzneimitteln können dauerhaft alle Patienten bei gleicher Qualität zu geringeren Kosten behandelt werden.


Quellen:

  1. W. Heinz, T. Poehlke, H. Stöver: Glossar: Substitutionstherapie bei Drogenabhängigkeit. Springer-Verlag, 3. Aufl., 2011
  2. Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen: Leitfaden für Ärzte zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger, 2. Aufl. 2010
  3. M. Fischer, J. Reimer, I. Schäfer, C. Haasen: Zum Stand der Substitutionstherapie in Deutschland. Bundesgesundheitsbl 2010, 53: 332-339
  4. J. Gölz, M. Nowak: Kompendium zur Substitutionstherapie, 2012
  5. Richtlinien der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger, Stand Feb. 2010
  6. BfArM: Bericht zum Substitutionsregister, Stand Januar 2013 http://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/SubstitReg/Subst_Bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=6
  7. K. Kegel, B. Hoffmann: Die Substitutionstherapie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2. Aufl. 2010
  8. IMS Health, Pharmascope, Sell IN EUR  MAT1 Dezember 2013 (Annahme GKV-Zahlen analog zu Sell OUT EUR)

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.