Hexal
Größe Drucken

Psychosoziale Betreuung

Der alleinige Austausch des Suchtmittels durch Methadon oder Buprenorphin stellt keine ausreichende Therapie für Opioidabhängige dar. Parallel zur medikamentös unterstützten Suchttherapie sollte eine psychosoziale Betreuung (PSB) erfolgen. Diese kann durch einen Sozialarbeiter oder Psychologen in einer Drogenberatungsstelle durchgeführt werden oder aber durch ein interdisziplinäres Mitarbeiterteam in der Arztpraxis. Wichtig ist die enge Zusammenarbeit aller an der Therapie beteiligten Personen.

Es ist Aufgabe des Arztes festzustellen, ob eine PSB durchgeführt werden sollte. Nur wenn durch eine Drogenberatungsstelle bescheinigt wird, dass die psychosoziale Betreuung nicht notwendig ist, kann auf sie verzichtet werden. Eine PSB wird zurzeit von etwa 40 Prozent der Suchtkranken wahrgenommen.

Ziel der PSB ist die Stabilisierung der materiellen, sozialen und psychischen Situation des Patienten. Dazu gehören im Einzelnen:

  • Hilfe bei Problemen bzgl. der Wohn- und Einkommenssituation, ggf. Schuldenregulierung
  • Unterstützung beim Umgang mit Behörden
  • Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags, z.B. Freizeitgestaltung, Strukturierung des Tagesablaufs
  • Hilfestellung beim Abbau von Beikonsum
  • Vertiefung der Krankheitseinsicht
  • Vermittlerrolle im Arzt-Patienten-Verhältnis.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.