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Vaginalcreme und Vaginalgel mit Applikator

Weitere wichtige Hinweise zur Anwendung von Vaginalcreme und Vaginalgel mit Applikator

  • Benutzen Sie Applikatoren für Cremes/Gele nicht in der Schwangerschaft! Bei ungeschickter Handhabung besteht ein Verletzungsrisiko, da bei Schwangeren der Bereich um den Muttermund (Portio) sehr empfindlich ist. Vaginalcremes/-gele können allerdings ohne Applikator nicht richtig angewendet werden. In der Schwangerschaft sollte die Behandlung mit Vaginalcreme und Applikator durch den Arzt erfolgen. Als sinnvolle Alternative können Sie Vaginaltabletten ohne Applikator anwenden. Fragen Sie dazu Ihren Arzt. Wenden Sie Arzneimittel in der Schwangerschaft grundsätzlich nur nach Rücksprache mit dem Arzt an, auch wenn es sich um rezeptfreie Arzneimittel handelt.
  • Führen Sie eine Behandlung nicht während der Menstruation durch. Damit die Therapie nicht unterbrochen werden muss, sollte sie vor der Menstruation abgeschlossen sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie bei Behandlungsbeginn kurz vor der Menstruation stehen.
  • Falls Sie beim Geschlechtsverkehr Kondome aus Latex verwenden, achten Sie darauf, dass Ihr Arzneimittel keine öl- oder fetthaltigen Komponenten enthält, die Reißfestigkeit und Sicherheit der Kondome beeinträchtigen. Dies gilt auch für Diaphragmen, Portiokappen und andere latexhaltige Verhütungsmittel. Wenden Sie in diesem Fall während der Behandlung andere Verhütungsmethoden an. Hinweise dazu finden Sie in der Gebrauchsinformation.

Hinweise zur Hygiene bei Scheidenpilzinfektionen (Vaginalmykosen)

  • Bei einer Pilzinfektion ist Hygiene oberstes Gebot. Übertriebene Maßnahmen wie zu häufige heiße Bäder mit parfümierten Badezusätzen oder die Verwendung von Intimsprays sind jedoch nicht sinnvoll. Es genügt, die Intimzone täglich mit viel Wasser und einer milden Seife zu reinigen.
  • Wechseln Sie Ihre Handtücher und Waschlappen täglich. Benutzen Sie diese nur für Ihren alleinigen Gebrauch, um Ansteckungen zu vermeiden.
  • Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Partner über die Erkrankung. Um eine gegenseitige (Wieder-)Ansteckung zu verhindern, ist manchmal eine Mitbehandlung des Partners angebracht.
  • Vermeiden Sie enge Strumpfhosen und Hosen, damit im Beckenbereich kein für Pilze günstiges feuchtwarmes Klima entsteht.
  • Achten Sie darauf, nach dem Toilettengang immer vom Scheidenausgang in Richtung After – also von vorne nach hinten – zu reinigen. So verringert sich das Risiko einer Infektion der Scheide mit Darmpilzen oder –bakterien.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.