Insulinresistenz und Diabetes mellitus in der gynäkologischen Praxis

Welche gynäkologischen Erkrankungen und Zustände sind mit Insulinresistenz und einem erhöhten Diabetesrisiko verbunden? Im folgenden Überblick stellt der Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Dr. med. Jan Benedikt Gröner, die neben Adipositas wichtigsten Risikofaktoren für Insulinresistenz dar und zeigt Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie auf.

Welche gynäkologischen Erkrankungen und Zustände sind mit Insulinresistenz und einem erhöhten Diabetesrisiko verbunden? Im folgenden Überblick stellt der Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Dr. med. Jan Benedikt Gröner, die neben Adipositas wichtigsten Risikofaktoren für Insulinresistenz dar und zeigt Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie auf.

Hintergrund 

Insulinresistenz ist ein Entwicklungsschritt hin zum Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM). Der klassische Risikofaktor für eine Insulinresistenz ist Übergewicht bzw. Adipositas. Daneben erhöhen insbesondere das Polyzystische Ovarsyndrom (PCO-Syndrom) und eine Schwangerschaft mit Gestationsdiabetes mellitus (GDM) das spätere Diabetesrisiko, aber auch Alterungsprozesse, genetische Faktoren und medikamentöse Therapien. Zu den bekannten Mechanismen, die zu Insulinresistenz und letztlich zu einem T2DM führen, zählen z. B. eine mitochondriale Dysfunktion, inflammatorische Prozesse und oxidativer Stress.¹,²,³,⁴ Der Nachweis einer Insulinresistenz erfolgt im klinischen Alltag mittels HOMA-IR-Index bzw. oralem Glukosetoleranztest (oGTT).⁵,

Therapieoptionen 

Herr Dr. Gröner geht ausführlich auf die Risikofaktoren für Insulinresistenz und Diabetes mellitus in den verschiedenen Lebensphasen der Frau ein und diskutiert Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. So beleuchtet er das Thema Kontrazeption bei Frauen mit T1DM bzw. T2DM und fokussiert ausgewählte Kontraindikationen für orale Kontrazeptiva. Einen umfassenden Blick richtet der Autor auf das Thema GDM und Insulinresistenz. Dabei stellt er die für übergewichtige Frauen wichtigsten therapeutischen Maßnahmen vor: von der Schwangerschaftsplanung bis zur Stillzeit und darüber hinaus. Schließlich blickt er auch auf die Wechseljahre, Folgen einer Gewichtszunahme nach der Menopause sowie Hormonersatztherapien. Ausführliche Praxistipps hinsichtlich einer individuellen Behandlung ergänzen die Ausführungen.  

Schlussfolgerungen 

Da die Insulinresistenz in allen Altersgruppen eine Rolle spielt, ist es wichtig, bei entsprechenden Risikopatientinnen ein adäquates interdisziplinäres Diagnose- und Versorgungskonzept zu gewährleisten. Besondere Aufmerksamkeit sollte Patientinnen mit präexistentem Diabetes mellitus bei geplanter oder während der Schwangerschaft gewidmet werden, aber auch in der Peri- und Postmenopause.

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