Gynäkologie

Wissenswertes für den Allgemeinarzt: Die Frau in den Wechseljahren

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Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren und therapeutische Ansätze

Thema Wechseljahre? Betroffene Frauen kennen das Problem: in den Wechseljahren durchleben sie eine tiefgreifende hormonelle Umstellung, die den ganzen Körper betrifft und mit zahlreichen Beschwerden und erhöhten Risiken für die Gesundheit verbunden ist. Die Frauenärztin Frau Dr. Claudia Wöhler gibt im Videointerview einen detaillierten Einblick in die Welt der Hormone, erklärt das Zusammenspiel von Östrogen, Gestagen & Co und klärt über die Möglichkeiten und Chancen einer individuellen Hormonersatztherapie auf.

„Jede Frau ist einzigartig, mit ihrem eigenen Risikoprofil und ihren eigenen Wünschen“ – so lautet eine Aussage der Nordamerikanischen Menopause Gesellschaft aus dem Jahr 2010, die für Frau Dr. Wöhler treffend beschreibt, dass im Umgang mit Frauen in den Wechseljahren viele Besonderheiten zu beachten sind. Denn ob Prämenopause, Perimenopause oder Postmenopause: Der hormonelle Zyklus ist in jeder Phase Veränderungen unterworfen, wobei die Wechseljahresbeschwerden wie starke Blutungen, Schlafstörungen, Hitzewallungen oder andere Symptome von Patientin zu Patientin sehr unterschiedlich ausfallen können. Frau Dr. Wöhler nimmt mögliche Ursachen und Folgen für Sie im Videointerview unter die Lupe und diskutiert Zusammenhänge.

So vielfältig wie die Beschwerden sind aber auch die Behandlungsoptionen. Doch vor der Therapie muss zuerst die Frage geklärt werden, ob eine solche überhaupt indiziert ist. Meist beruht die Diagnostik auf der Betrachtung der Symptomatik sowie einer Zyklusanamnese, die bei Bedarf durch gynäkologische Untersuchungen ergänzt wird. Die S3-Leitlinie1 schafft hier Orientierung. Erfahren Sie, in welchen Fällen langfristige Risiken wie Osteoporose oder Herz-Kreislauferkrankungen durch eine medikamentöse Therapie reduziert werden sollten.

Frau Dr. Wöhler erklärt außerdem, welche unterschiedlichen Formen der Hormonersatztherapie behandelnden Ärzten zur Verfügung stehen: Wann kommen Östrogene zum Einsatz - und wann Gestagene? Welche Wirkstoffe stehen zur Verfügung? Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Applikationsformen? Wann ist eine Monotherapie oder eine Kombinationstherapie die bessere Wahl? Und wann hat die kontinuierliche Behandlung Vorteile gegenüber einer zyklischen oder sequentiellen Therapie?

Im Video erhalten Sie detaillierte Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen.

 

Zum PRAXISNAH on tour-Video „Die Frau in den Wechseljahren“ mit Dr. Claudia Wöhler gelangen Sie nach dem DocCheck-Login.

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Referenzen

  1. S3-Leitlinie „Hormonelle Empfängnisverhütung“, Stand September 2020: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/015-015l_S3_Hormonelle_Empf... (Zugriff: 26.07.2021)