Schmerztherapie

Wenn Sie akute Schmerzen haben, geht es zunächst darum, die Ursache zu beseitigen. Wenn diese behandelt ist, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen. Werden Schmerzen chronisch, führt in der Regel ein ganzheitlicher Behandlungsansatz zu guten Therapieergebnissen.

Schmerzen behandeln

In der heutigen Arbeitswelt muss jeder so gut wie möglich funktionieren. So ist es kein Wunder, dass Schmerzen als störend empfunden werden und so schnell wie möglich wieder verschwinden sollen.

Um Schmerzen zu lindern, gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Medikamente, aber auch Akupunktur und Nervenstimulation sowie Entspannungs-, Verhaltens- und Psychotherapie können dabei helfen, wieder schmerzfrei zu werden.

Welches die richtige Therapie ist, entscheiden Arzt und Patient ganz individuell.

Wussten Sie, dass örtliche Betäubungen auch eingesetzt werden, um unklare Schmerzzustände besser lokalisieren zu können? Diese Methode eignet sich z. B. dann, wenn ein Patient nach einem Unfall unter ständigen Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich leidet. Durch die Nervenblockaden kann der Arzt feststellen, ob der Schmerz in den Gelenken, Bändern, Sehnen oder Nerven entsteht bzw. über welchen Nerv er weitergeleitet wird.

Örtliche Betäubungen

Wenn Sie die auftretenden Schmerzen an einer genau zu lokalisierenden Stelle haben, kann es sein, dass Ihnen der Arzt eine Spritze gibt. Die Kanüle wird dann dort angesetzt, wo der schmerzleitende Nerv liegt. So kann das örtliche Betäubungsmittel die Nervenleitung drei bis fünf Stunden lang unterbrechen. In dieser Zeit sind die Schmerzen ausgeschaltet – aber auch die Gegend rund um die Einstichstelle fühlt sich völlig taub an.
Örtliche Betäubungen haben sich bewährt bei:

  • Zahnoperationen und Zahnschmerzen
  • akutem Hexenschuss mit total verspanntem Rücken
  • Durchblutungsstörungen mit einer geschwollenen Hand nach einem Armbruch oder einer Handverletzung