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Die akute HIV-Infektion

Nach einer Ansteckung mit HIV treten nach etwa zwei Wochen akute, grippeähnliche Beschwerden auf. Diese sind von Patient zu Patient unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei einem Teil der Patienten verläuft diese Erkrankung auch vollkommen unbemerkt.

Typischerweise tritt Fieber auf, der Patient fühlt sich abgeschlagen und hat keinen Appetit. Mitunter nimmt er Gewicht ab. Es können Muskel- und Gelenkschmerzen auftreten, bei der Hälfte der Patienten kommt es zwei bis drei Tage nach Fieberbeginn zu einem Hautausschlag am Rumpf und im Gesicht, seltener sind Geschwüre im Mund und eine Entzündung des Rachens. Die Beschwerden dauern etwa sieben bis zehn Tage an. Sie werden häufig als Symptome einer Erkältung, einer Grippe oder eines Pfeiffer´schen Drüsenfiebers fehlgedeutet. Da in dieser frühen Phase der Infektion im HIV-Test keine Antikörper nachweisbar sind, ist es auch für den Arzt schwierig, eine HIV-Infektion zu diagnostizieren. Wichtig ist in diesem Fall, selbst auf eine mögliche Ansteckung/Risikosituation hinzuweisen. Antikörper gegen das HI-Virus lassen sich in der Regel nach frühestens vier Wochen und spätestens zwölf Wochen mit einem HIV-Suchtest nachweisen.

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